Die Workshops sind Kurzworkshops von ca. zwei Stunden Dauer, die einen kleinen Eindruck vom jeweiligen Thema bieten möchten.

Eine Voranmeldung für die Workshops ist nicht möglich. Jeder KlangRauschTreffen-Teilnehmer kann spontan an so vielen Workshops teilnehmen, wie er möchte. Pünktliches Erscheinen wird jedoch besonders bei in den Häusern stattfindenden Kursen sehr empfohlen! Die Kurse werden sehr voll.

Vorläufiges Programm 2019

Stand: 26. Februar 2019

Musizieren

Lieder aus den Niederungen der deutschen Volkskultur

mit Raimund Petzoldt

raimund akkordeon

Ein Workshop mit Liedern, deren Texte sich nur wenig unter Meeresspiegel und Saharaniveau, aber ab und zu in bergigen Höhen bewegen. In Studentenkellern, in Kneipen, an Lagerfeuern, auf Familienfeiern und Gartenfesten, auf Segelschiffen oder am Strand wurde nach Musik gesungen und getanzt, die zu Recht als Volkskultur bezeichnet werden kann.

Trinklieder, oft als Medleys dargebracht, Heimatlieder, die einen Afrikaurlaub einschließen und flüssig-maritimes Liedgut – alles aus teils bekannten aber auch aus unbekannten Quellen – hat sich im Laufe der Jahre angesammelt. Es soll auch die Gehirnwindungen der Teilnehmer erreichen oder die Seele beim Mitsingen oder Mitspielen bekannter Melodien und Texte erfrischen.

Denn gerade das wiederholte, fröhliche Singen diese Lieder trägt zum Weitertragen von Generation zu Generation bei.

 

Composition • Variation • Improvisation

mit Lauge Dideriksenlauge 2019

In this workshop, we will explore the topics improvisation, variation and composition – and especially at the grey zones in between. We will look at how each of the three can be an approach to the others, and how this changes depending on context.

We also will discuss the difficulties – and liberties – present when working within an idiom and we will try it out in practice. We will take some well-known tunes as our starting point and, by deconstructing them, see what we can learn, and how we can use the conventions – or break with them in an interesting way.

Haltung | Atmung | Stimme – Steigerung des Wohlbefindens durch Gesangsübungen

mit Jan Kristof Schliepfrack

Jan Kristof Schliep ist klassisch ausgebildeter Tenor mit über 20 Jahren Berufserfahrung auf der Opernbühne und dem Konzertpodium.

Der Workshop richtet sich an alle, die gerne mehr Freiheit und Offenheit in ihren Stimmklang bringen wollen. Die richtige Haltung und Übungen zur tiefen und entspannten Atmung bilden die Grundlage, auf der sich die Stimme frei und offen entfalten kann. Egal in welcher musikalischen Stilrichtung ist eine entspannte Kehle und eine optimale Ausnutzung des Atemstroms das Gesündeste für die Stimme. Und wenn die Luft ungehindert fließen kann, fühlt es sich einfach gut an.

Dabei helfen nicht nur klangvolle Vokale sondern auch der gute Umgang mit (vermeintlich hinderlichen) Konsonanten. Hierzu wird es viele Übungen geben, die für alle Stimmlagen geeignet sein werden. Anhand eines einfachen Liedes werden wir dann exemplarisch erarbeiten, wie man an Töne und Text herangeht – immer mit dem Ziel einer gesund strömenden Stimme bei gleichzeitig guter Textverständlichkeit.

Begleitet wird dies durch Hintergrundinformationen zur Stimmphysiologie, um die Mechanismen hinter der Technik verstehen zu lernen.

Recording • Einführung in die Studioarbeit

mit Horst Vogelsang

horst vogelsangStudioleben und -erleben: Ein kleiner Einblick in das, was einen in einem Aufnahmestudio erwartet. Abläufe, Voraussetzungen, Grundlagen des Mischens, Mikrofonierung, weitergehende Signalbearbeitung, Fallen und Fallstricke, Tips für's eigene Aufnehmen.

Folk Ensemble

mit Callum Armstrongcallum 04

Tanzen

Menuett im Z ist auch ganz nett – der beliebteste Gesellschaftstanz des 18. Jahrhunderts

mit Christian GriesbeckChristian Griesbeck Historischer Tanz 01

Aus den Tanzmusikquellen des 18. Jahrhunderts sind uns unzählige Menuette erhalten, aber was darauf tanzen? Natürlich das, was man im 18. Jahrhundert für gewöhnlich darauf getanzt hat: ein Z-Menuett. Ein einfacher Paartanz, den wir heute nach seiner Grundfigur, dem Z, benennen. Ist der Menuettschritt erst einmal in den Füßen angekommen, geht der Rest leicht von der Hand.

Englische Tänze – über und aus Deutschland

mit Christian Griesbeck

Longways – vergnügliche Gesellschaftstänze in einer langen Gasse, in Deutschland englische Tänze genannt, waren im 18. und frühen 19. Jahrhunderts außerordentlich beliebt. Zehntausende dieser Tänze sind uns als Musikstücke zusammen mit den dazugehörigen choreographischen Anweisungen überliefert.

Einige Melodien wie „The Hessian Dance“, die wir auch bei Dahlhoff finden, bleiben über Jahrzehnte im Repertoire und haben eine eigene Geschichte – wie stabil sind dabei Musik und Choreographie? Und nicht alle englische Tänze stammen aus England – falls dafür Zeit bleibt, tanzen wir ein Exemplar aus Erlangen.

Wickler und Grundlagen der Tanzimprovisation

mit Vivien Zellervivien krt

Grundkurs „Überleben auf der Tanzfläche“

mit Simon Wascher

Eine kurze Einführung in einige häufige Tänze des Tanzabends.

Vortrag

Studium für traditionelle Musik in Frankreich – ein Erfahrungsbericht

von Daniela Heiderichdaniela heiderichfinj

Daniela Heiderich war drei Jahre lang in Poitiers, um dort an der Musikhochschule traditionelle Musik mit Harfe und Dudelsack, zunächst im reinen Instrumentalstudium und später auch mit Pädagogik zu studieren. Wie das Aufnahmeverfahren abläuft, welche Inhalte, Möglichkeiten und Abschlüsse das Studium bietet und wie ihre persönlichen Erfahrungen waren, darüber berichtet sie im Vortrag. Auch eure Fragen werden natürlich beantwortet.

Ausserdem

Podiumsdiskussion „Schöner unsere Veranstaltungen und Feste – mach mit!“

Stücke, die gespielt gehören

Repertoiremarathon

Und natürlich:

Offene Bühnen • Tanzabende im Brümmerhof • Samstagskonzert • Abschlusskonzert am Sonntag

Kontakt

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