Die Workshops sind Kurzworkshops von ca. zwei Stunden Dauer, die einen kleinen Eindruck vom jeweiligen Thema bieten möchten.

Eine Voranmeldung für die Workshops ist nicht möglich. Jeder KlangRauschTreffen-Teilnehmer kann spontan an so vielen Workshops teilnehmen, wie er möchte. Pünktliches Erscheinen wird jedoch besonders bei in den Häusern stattfindenden Kursen sehr empfohlen! Die Kurse werden sehr voll.

Ein genauer Zeitplan für die Kurse wird ca. 4 Wochen vor dem KlangRauschTreffen hier veröffentlicht. Der erste Kurs wird vorraussichtlich Freitag um 19:00 stattfinden, der letzte am Sonntag um die Mittagszeit.

Übersicht Programm 2017

Stand: 16. Mai 2017

Eine Programmüberblick mit Zeiten und Orten als pdf zum Download findet sich hier: KlangRauschProgrammüberblick, Stand 17.05.17

Musizieren

Variation & Spontanarrangement – Schwerpunkt Bläser

mit Daniel Moser (Tanzhausgeiger, AT)daniel moser

In diesem Workshop möchte ich mit Euch meine Ideen teilen, wie man ein Stück während des Spielens arrangieren kann. Er richtet sich vor allem an alle InstrumentalistenInnen, die in ihren Formationen das Gefühl haben, lauter als alle anderen zu sein. Das birgt wunderbare Möglichkeiten für improvisierte Arrangements.
Der bewusste Einsatz von Pausen und gezielten Wiedereinstiegen spielt dabei ebenso eine Rolle wie das spontane Erfinden von einfachen Gegenstimmen, Signalen oder Pedaltönen.

„Grooving“ - Bass und Nachschlag

mit Simon Ackermann/Erna Ströbitzer (Tanzhausgeiger, AT)erni simon

Spielerisches Entdecken und Vertiefen von Puls und Groove, von schweren und leichten Zeiten. Willkommen sind alle, die bis drei zählen können - mit oder ohne Instrument.

 

Ensemblekurs · Einzelunterricht Dudelsack halbgeschlossen (nach Absprache)

mit Callum Armstrongcallum 04

In diesem Kurs wird es darum gehen, als Folk-Bigband wohlbekannten Melodien neues Leben einzuhauchen und neue Facetten an ihnen zu entdecken. Alle Instrumente sind willkommen.

Callum Armstrong bringt den Dudelsack musikalisch und technisch auf ein neues Level -  ob es nun durch sein energiegeladenes und einfallsreiches Spiel auf halbgeschlossenen Instrumenten oder auf dem neuentwickelten, mehrstimmigen Smallpipe-Chanter ist.

Er hat in Chateau d'Ars sowohl den Solo- als auch den Kleinformationswettbewerb gewonnen, sorgt momentan mit seiner Band The Savage Prunes für Furore und ist bei der Erforschung der musikalischen Möglichkeiten des antiken Doppelrohrblattinstrumentes Auloi aktiv.

Auf Anfrage können Dudelsack-Einzelstunden gebucht werden. Wer Lust auf einen Wochenendkurs mit dem Dozenten hat - die Möglichkeit dazu gibt es 2017 beim Spielkurs Pipenbock.

Workshopsprache: Englisch

Repertoirekurs sorbisches Repertoire

mit Serbska Rejaserbska reja

Die Lausitz ist eine einzigartige Grenzregion, in der sich sorbische, deutsche, polnische und tschechische Einflüsse begegnen. Diese Nähe spüren wir auch oft in sorbischen Melodien. Von denen gibt es eine Menge, dank früher Ethnographen des 19. Jahrhunderts, oder dank seltener Funde, wie dem Kralschen Geigenspielbuch aus dem 18. Jahrhundert.

In diesem Repertoirkurs wollen wir einige der schönsten und interessantesten Melodien auswählen und daraus wieder Tanzmusik machen.

Das Projekt Serbska Reja - Sorbische Folktänze gründete sich 2014 in Leipzig. Die Musiker und Tänzer stammen fast alle aus der Lausitz und haben einfach Spaß am treibenden Rhythmus und den ungewöhnlich schönen Melodien des kleinsten westslawischen Volkes.

Grundlagen des Werbeck-Singens, Balsam für die Stimme

mit Horst Vogelsanghorst vogelsang

Leise Gesangs-Grundlagenübungen, von Valborg Werbeck-Svärdström Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, die den natürlichen Stimmsitz fördern, den Ton umschmeicheln um ihn schließlich klingen zu lassen, ohne dass er rein physisch gestemmt wird. Diese Übungen eignen sich auch wunderbar für gestresste, überanspruchte und heisere Stimmen und können zur Regeneration verwendet werden, egal welcher Gesangsschule man eventuell sonst so folgt.

Der Kurs richtet sich an Jeden, egal ob gesanglich fortgeschritten, noch nie gesungen oder im Alltag und Beruf stimmlich beansprucht. Balsam für die Stimme.

Von der Melodie zur Harmonie – Praxis der Musiktheorie

mit Jan Kristof SchliepSchliep Jan Kristof groß

Um eine Melodie – egal ob neu oder aus einer spätbarocken Handschrift – mit Akkorden zu versehen, gibt es zwei Möglichkeiten: So lange ausprobieren, bis eine Harmonie passt, oder ein bisschen in die Harmonielehre einsteigen und damit eine Basis für eine gezieltere und ausgefeiltere Harmonisierung legen.

Wir werden uns Skalen und Tonleitern ansehen, lernen, was eine Dur-, Moll- oder Kirchentonleiter ausmacht und wie man von dieser Skala zu passenden Harmonien kommt. Wir entdecken, warum der Quintenzirkel nicht nur Musiklehrern beim Quälen von Schülern hilft, sondern bei der Harmonisierung einen großen Nutzen hat. Anhand von Ausschnitten aus verschiedenen Musikstücken werden wir Standardsituationen betrachten und verschiedene Harmonisierungsmöglicheiten erkunden. Grundkenntnisse im Notenlesen und im Lesen von Gitarrenakkorden sind nützlich, aber nicht zwingend nötig.

Jan Kristof Schliep hat als Dipl.-Opernsänger eine klassische Ausbildung auch in Tonsatz und Harmonielehre an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover erhalten. Er spielt seit seiner Jugend Gitarre und allerhand Holzblasinstrumente. Er gibt als Dudelsacklehrer auch musiktheoretisches Wissen an seine Schüler weiter.

Hören · Wahrnehmen · Reagieren – Bezogenes Spiel und Improvisation

mit Vivien Zellervivien krt

Bezogenes Spiel hat nichts mit einem Sofabezug zu tun, sondern bedeutet, mit seinen Mitmusikern in eine musikalische Beziehung zu treten: Zu hören, was der andere spielt, die eigenen musikalischen Ideen im Zusammenhang/Bezug dazu wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren.

So entsteht eine größere Verbundenheit im Zusammenspiel und außerdem die Möglichkeiten spannender musikalischer Dialoge. Die Musiker reagieren auf die Ideen der anderen, antworten, und es entsteht eine lebendige, spannende Musik. Mit Hilfe einfacher musikalischer Spiele werden wir die Wahrnehmung schärfen, Ideen hervorlocken und das eigene musikalisch-kreative Repertoire vergrößern.

„Herr Schmidt, was bringt das Julchen mit singt man in allen Kneipen …“

Volksliedersingen mit Peter Kingerskepeter kingerske

Die Leidenschaft für die traditionelle handgemachte Musik begann bei mir Anfang der achtziger Jahre mit der Gruppe Tüdderkram in Wismar. Seit dieser Zeit ist das Singen und Musizieren mein wichtigstes Hobby. Die Nähe zum Publikum ist mir dabei bis heute sehr wichtig. Ich wollte schon immer „Musik zum Anfassen" machen.

Aus der Tüdderkram-Zeit sind eine Menge Handwerker- und Gesellenlieder erhalten, die ich zu vielen Gelegenheiten in Konzerten u.a. mit Ralf Gehler (Malbrook) und Raimund Petzold (Reel) unbedingt auch gerne zum Mitsingen vortrage.

„Herr Schmidt, was bringt das Julchen mit" – dazu habe ich im Oktober 2016 im brasilianischen São Bonifácio eine sehr eigene Geschichte erlebt, aber dazu im Juni mehr ...

Polka around the Baltic Sea – Danish Variations

mit Jesper Vintherjesper vinther

This workshop will be focused on polka and some of the different ways of dancing it. Polka is a dancetype where Germany and Denmark has a lot in common, but there is also a lot of differences. At this workshop I will show and teach you, some of the many danish traditions and variations.

Slow polka, fast polka, backwards polka ect. Some of the variations even has german names like Small Hamburger or Rheinlander Polka.

First part of the workshop, will be a short instruction in basic polka.

With his pushy rhythms, daring chords and energetic melody playing, is Jesper one of the most skilled accordionplayes at the Danish Folk Music scene today. Jesper is– amongst other projects – playing in the wellknown band Phönix. With his bands he has played at countless festivals and venues in Europe, Nord America and Asia.

Jesper mainly works as musician, music and dance teacher, composer, sound engineer, producer and is the owner of the sound studio Vinther Sound. He was educated as Folk Musician at the Carl Nielsen Academy in 2002 but has been a professional musician since 1992.

Sorbische Polonaise und Drehertänze

mit Gregor Kliem und Serbska Rejaserbska reja3

Während man auf den Dörfern der Lausitz der aktuellen europäischen Tanzmode folgte, wurden sorbische Tänze seit dem 19. und 20. Jahrhundert immer seltener gepflegt. Sie lebten vor allem in Folkloreprogrammen weiter, wurden stilisiert, verändert und für die Bühne choreographiert.

Wir wollen diese Tänze und Tanzmusik aus der Vergangenheit und von der Bühne wieder zurück auf den ebenen Tanzboden bringen – für uns ein ständiger Lernprozess zwischen Quellenarbeit, eigener Kreativität und Inspirationssuche in der europäischen Tanzkultur.

In diesem Workshop lernen wir spannende Polonaise- und Drehertänze der sorbischen Lausitz.

Das Projekt Serbska Reja - Sorbische Folktänze gründete sich 2014 in Leipzig. Die Musiker und Tänzer stammen fast alle aus der Lausitz und haben einfach Spaß am treibenden Rhythmus und den ungewöhnlich schönen Melodien des kleinsten westslawischen Volkes.

Überleben auf der Tanzfläche

mit Simon Wascher

Eine kurze Einführung in einige häufige Tänze des Tanzabends.

„Der Folkohr“ – Lieder zum Singen und Tanzen

mit Ursel Peters und Detlef Gardeminursel detlev

Wir wollen deutsches trad. Liedgut in Ein-/ Mehrstimmigkeit lernen und in abwechselnden Gruppen singen und tanzen. Für Notenleser und Hörlerner geeignet. Dankenswerterweise werden wir diesmal eine Super-Begleitband dabeihaben und somit in den perfekten Sing- und Tanzschwung kommen.

Begleitband: Olaf Peters (Zirp), Anton Hacker ( Trio Toxico), Detlef Gardemin (Chablis)

 

Vorträge

Das Archiv des Österreichischen Volksliedwerks – Geschichte · Aufgaben · Ausblicke

mit Erna Ströbitzer

Ausserdem

Der legendäre deutsch-dänische Polka RAVE

mit Jesper Vinther und Vivien Zeller

Polka back to the People! In Dänemark ist Polkabegeisterung keine Seltenheit, und nun schwappt es auch nach Deutschland über. Über Jahre haben Jesper Vinther (DK) und Vivien Zeller (D) jede sich bietende Möglichkeit ergriffen, zusammen Polkas zu spielen.

Im September 2016 ist mit Kooperation des Windros-Festivals daraus PolkaRAVE entstanden, ein Polkaprojekt der beiden Musiker zusammen mit Anja Praest Mikkelsen (DK), Ursula Suchanek (D) und als Gast Matthias Branschke (D). Die Idee ist es, Tänzer und Musiker daran zu erinnern, welchen Spaß es bringt, Polkas zu spielen und zu tanzen. Das Projekt bietet Tanzbälle, Polka Sharing Sessions und Polka-Tanz- und Repertoirekurse an.

Thuringian Dancefloor 1784

Session mit Stücken aus dem Notenbuch des Heinrich Nicol Phillipp

Heinrich Nicole Phillip aus Seibis war im Besitz einer Notenhandschrift, die auf 1784 datiert wird. Diese Handschrift umfasst ca 160 Stücke, darunter viele sehr kurze Tänze im schnellen ¾ oder 2/4 Takt, so genannte Schleifer und Teusch. Diese Tänze haben neben sehr einfachen eingängige Melodien auch eine ungeheuer aufpeitschende Energie und Trancewirkung. Sie machen einfach Spaß zu spielen. Es können Notenkopien genutzt werden oder einfach nach dem Gehör gespielt werden.

Und natürlich:

Offene Bühnen · Tanzabende im Brümmerhof · Samstagskonzert · Abschlusskonzert am Sonntag

Kontakt

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Information in English can be found here.

KlangRauschTeam

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Merit Zloch
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Matthias Branschke
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Nicht zu vergessen unsere freiwilligen Helfer und das Team des Museumsdorfs Hösseringen:
Ohne Euch wäre das alles nicht möglich!

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